30. November 2012

Gelungene Niederrhein-Präsentation in Brüssel: Logistik und Energie wichtige Kernbranchen

Gelungene Niederrhein-Präsentation in Brüssel: Logistik und Energie wichtige Kernbranchen
Bei der Niederrhein-Präsentation in Brüssel (v.l.): Krefelds Oberbürgermeister Gregor Kathstede, Vorsitzender der Standort Niederrhein GmbH, Bürgermeister Heinz Josef Dick (Korschenbroich), Bürgermeisterin Ursula Kwasny (Grevenbroich), EU-Abgeordneter Karl-Heinz Florenz, EU-Kommissar Günther Oettinger, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und sein Allgemeiner Vertreter Jürgen Steinmetz


Im Rahmen einer Wirtschaftsausstellung der Region Niederrhein präsentierten sich jetzt auch Firmen aus dem Rhein-Kreis Neuss im Europaparlament in Brüssel. "Fresh Ideas for Energy and Logistics" lautete die Ausstellung, die die Standort Niederrhein GmbH mit Beteiligung der Kreiswirtschaftsförderung und des "Europe Direct"-Informationszentrums Mittlerer Niederrhein initiert hatte.

Schwerpunkte der Präsentation waren die Themen Logistik und Energie als wichtige Kernbranchen der Region Niederrhein. Bei der Eröffnung mit über 250 Teilnehmern lobte EU-Kommissar Günther Oettinger das besondere Europa-Engagement der Region. In der Energiefrage sei es aus seiner Sicht auch im deutschen Interesse, sich auf die nationalen Ressourcen zu konzentrieren. Das gelte im Rhein-Kreis Neuss und der Region etwa für die Gewinnung und Verstromung von Braunkohle. Die regenerative Energieerzeugung biete zudem erhebliches Potential für die Wirtschaft. Aktiver Umweltschutz durch modernste Technologie sichere Arbeitsplätze und eröffne Chancen für den Export - "ein Paradebeispiel für den Technologiestandort Deutschland", so Oettinger.

Der Europaabgeordnete für den Niederrhein, Karl-Heinz Florenz, hob in Brüssel den Schulterschluss zwischen den heimischen Unternehmen und ihrem Standort hervor. So waren aus dem Rhein-Kreis Neuss neben Firmen wie Hydro Aluminium, RWE Power, Windtest GmbH, Currenta und Neuss-Düsseldorfer Häfen auch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, sein Allgemeiner Vertreter und Wirtschaftsdezernent Jürgen Steinmetz, die Bürgermeister aus Grevenbroich, Kaarst, Korschenbroich und Jüchen sowie Abgeordnete des Kreistages vor Ort.

Die Unternehmen aus dem Rhein-Kreis Neuss stellten in Brüssel die Mehrzahl der Wirtschaftsvertreter vom Niederrhein. "Wir wissen um die besonderen Herausforderungen, die unsere Unternehmen auch in Bezug auf europäische Regelungen und Verordnungen zu bewältigen haben", betont Landrat Petrauschke. "Der Brüssel-Auftritt ist Teil unserer aktiven und auch europäisch ausgerichteten Wirtschaftsförderung", ergänzt Jürgen Steinmetz. Denn es gelte zur Sicherung der Energieerzeugung, zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Industrien wie Chemie- und Aluminiumindustrie oder zum Ausbau einer weiterhin leistungsfähigen Infrastruktur mit zukunftsfähigen Binnenhäfen auch in Brüssel Flagge zu zeigen.

Bei Workshops in der Brüsseler NRW-Vertretung nahmen Unternehmen wie Currenta, Hydro, RWE und die Neuss-Düsseldorfer Häfen die Gelegenheit wahr, ihre Belange mit Vertretern aus verschiedenen EU-Kommissionen zu erörtern.

Redaktion: Pressestelle Rhein-Kreis Neuss

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